Bernhard Schölkopf

    Weltführender Forscher für kausale Inferenz und Kernel-Methoden in der KI.

    Direktor · Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme
    🇩🇪 Deutschland

    Geboren: 20. Februar 1968, Stuttgart, Deutschland

    Lebenslauf

    Bernhard Schölkopf ist ein deutscher Informatiker und einer der weltweit führenden Forscher im Bereich maschinelles Lernen. Als Direktor am Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme in Tübingen hat er die Stadt zu einem der wichtigsten KI-Standorte Europas gemacht.

    Schölkopf studierte Physik, Mathematik und Philosophie in Tübingen und London. Er promovierte am University College London und arbeitete anschließend bei AT&T Bell Labs und Microsoft Research in Cambridge, bevor er zum Max-Planck-Institut kam.

    Seine wegweisenden Arbeiten zu Kernel-Methoden und Support Vector Machines haben das Feld des maschinellen Lernens maßgeblich geprägt. In jüngerer Zeit hat er sich als Vorreiter der kausalen Inferenz etabliert – der Idee, dass KI-Systeme nicht nur Korrelationen, sondern echte Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge lernen müssen. Er ist einer der meistzitierten Forscher in der KI und hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter den Leibniz-Preis der DFG.

    Wichtigste Errungenschaften

    Weiterführende Links